Mitarbeiter v.l.

  1. Thomas Littwin  Geschäftsführer
  2. Tino Jablonski    Projektleiter
  3. Anne Krempien  Verwaltung

Kaninchenwerder

Unser Projekt Jugend- und Integrationsfirma Insel der Chancen ist auf der Insel Kaninchenwerder entstanden und hat von 2009 bis 2017 die Insel mit Projekten und Aktivitäten belebt. Jugendberufshilfe ist hier ebenso eingeflossen wie Natur- und Gruppenaktionen, öffentliche Bildungs- und betriebliche Veranstaltungen, aber auch gastronomische Versorgung, Diese Aktivitäten haben wir bisher zusammen mit Jugendwerk Die Insel gGmbH realisiert.

Ab 2018 werden wir unsere Aktivitäten in den Stadtteil Muesser Holz verlegen. Hier sind soziale Probleme viel dringender zu bearbeiten, so dass wir uns nun darum kümmern.  

 

Kontakt:

VSP gGmbH

Thomas Littwin

tel. 0385- 555 72 072   

 


  Der Träger ist zertifiziert nach SGB III / AZAV

 

Herzlich Willkommen beim Inselprojekt

 

Dieses EU-geförderte Jugendberufshilfeprojekt verbindet die Interessen von Wirtschaft und Soziales, indem ein öffentlicher Ort durch produktive Tätigkeit von arbeitslosen jungen Erwachsenen aufgewertet wird. Die jungen Schweriner werden unmittelbar von den Besuchern anerkannt und finden so zu neuer Motivation für eine berufliche Tätigkeit.

In unserer Jugendfirma werden fachliche und soziale Kompetenzen vermittelt. Hier wird produktiv und ganzheitlich gelernt und auf Ausbildung und Beruf vorbereitet. Das heißt: u.a. Erlernen einer Tagesstruktur, verbessern und vertiefen von arbeitsfeldbezogenen Grundkenntnissen, Umgang mit Konflikten, Teamfähigkeit, Belastungsfähigkeit und Identitätsbildung sowie persönliche Zukunftsplanung. Wir sind ein multi-professionelles Projektteam des anerkannten Trägers VSP gGmbH, bestehend aus Praxismentoren und Sozialpädagogen mit Erfahrungen in der Jugendarbeit und Jugendberufshilfe. Besuchen Sie uns als Familie, als Team, als Gruppe, als Schulklasse!

 


 

 

Integrationscoaching MV

 

Fallbeispiel aus dem Teilprojekt VSP gGmbH

 

Der hier beschriebene Fall dreht sich um Patrick Krey. Er kam am 29.04.2016 zu uns ins Projekt und verweilte bis zum 31.08.2017 bei uns.

Als Patrick zu uns ins Projekt kam, waren seine Vorstellungen ganz klar. Er wollte in die IT Branche eintreten, denn das war sein einziges Hobby.

Zu Beginn haben wir den TN in ein mehrwöchiges Praktikum gegeben. Wir wollten Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Pünktlichkeit und sein Fachwissen testen.

In dem Praktikumsbetrieb war er für die Betreuung eines kleinen Computerkabinetts zuständig. Bei jedem Besuch merkte ich, dass sowohl Betrieb als auch Patrick zufrieden waren. 

Wir suchten nun auf dem Arbeitsmarkt Ausbildungsplätze im IT Bereich. Schnell wurde klar, ohne Schulabschluss bzw. mit nur mäßigem Hauptschulabschluss, wird es sehr schwer, Stellenangebote zu finden.

Kurzfristig gab es die Möglichkeit an der Volkshochschule zum Nachholen des Realschulabschlusses. Während des Schulbesuchs absolvierten wir noch ein Teilzeitpraktikum um die Struktur nicht ganz abbrechen zu lassen.

Es verging etwas Zeit und das neue Ausbildungsjahr war in greifbarer Nähe. Wir fingen an Bewerbungen zu schreiben mit dem Hinweis auf den bevorstehenden Realschulabschluss. Aber alle Mühe war vergebens.

Wir brauchten also Plan B. Nach langem Überlegen glaubte Patrick, dass der Beruf des Elektroinstallateurs eine Möglichkeit für ihn sei. Auch dort wird programmiert und verkabelt usw. Und wieder starteten wir die Suche nach Praktikum bzw. Unternehmen. Gar nicht viel später reagierten erste Firmen und es kam zu einem Praktikum in der Elektro Branche. Patrick hat sich in der Firma wohl gefühlt und unterschrieb voller Stolz seinen Lehrvertrag.

Heute ist der TN im 2. Lehrjahr und auf meine Frage: „Bist du noch fleißig dabei und hast du Spaß?“ antwortete er: „Ja, ich bin noch dabei aber Spaß ist was anderes.“ Ich denke, er meinte, dass er zwar Spaß am Beruf hat aber Arbeitsleben für ihn auch mit Mühe verbunden ist. Ich bin sicher, dass der TN erst durch das Integrationscoaching über mehrere Schritte den Einstieg in Ausbildung geschafft hat und damit viel bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat.

 

 


 

 

 

 

 

 

Integrationscoaching MV

 

Der Projektverbund „Integrationscoaching MV“ wird aus der Integrationsrichtlinie des Bundes mit ESF- und Bundesmitteln finanziert. Der Projektverbund möchte mit verschiedenen Aktivitäten der Projektpartner Regiovision, Unternehmerverband Norddeutschland e.V., Bilse und VSP gGmbH junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Ausbildung, Qualifizierung und Arbeit bringen.

 

Das Teilprojekt  „Sozialbetrieb Insel der Chancen“ ist ein methodisch ganzheitlicher Ansatz (Arbeiten-Leben-Lernen) zur passgenauen individuellen Förderung  dieser junger Menschen. Mit betriebsähnlichen Strukturen auf einer Insel im Schweriner See werden in den Gewerken Gastro, Bau/Holz und Garten/Landschaftsbau soziale und fachliche Kompetenzen aktiviert und hergestellt.

 

In vielen Fällen müssen begleitend auch individuelle Hilfen, Unterstützungen oder Therapien umgesetzt werden. Kern ist der schrittweise Aufbau von Eigenverantwortung und beruflicher Eingliederung. Im „Sozialbetrieb“ werden weiterhin  stufenweise Leistungsmerkmale in den berufspraktischen Feldern Gastronomie, Garten/ Landschaft, Bau/Holz aufgebaut und in geeigneter Form als Erfolg gewürdigt.

 

Rollenspiele für Bewerbungs- und Mobilitätstraining sowie Vorbereitung auf eine Externenprüfung,werden auch im Sozialbetrieb durchgeführt. Nicht zuletzt werden die Teilnehmer/innen im  Sozialbetrieb den Wert ihrer Tätigkeit erfahren, ihre beruflichen Interessen neu definieren.  Jugendliche festigen berufliche Handlungsstrategien weiter in Praktika und werden mit Integrationscoaching  bis hinein in sv-pflichtige Arbeitsverhältnisse begleitet.

 

 

Das Projekt Sozialbetrieb Insel der Chancen ist Teil des Projektes  Integrationscoaching  MV  wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund, Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.